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CVE-2026-76285

Schwachstelle durch unzureichende Einhaltung von Codierungsstandards in Splunk Enterprise ist ohne Anmeldedaten aus der Ferne ausnutzbar (CVE-2026-76285)

Kritisch 9.8 Hersteller: Cisco Veröffentlicht

Splunk Enterprise 9.4, 10.0, 10.2 und 10.4 vor den korrigierten Builds sind von kritischen, über das Netzwerk erreichbaren Schwachstellen durch unzureichende Einhaltung von Codierungsstandards betroffen (CVE-2026-76285). Führen Sie ein Upgrade auf 9.4.15, 10.0.10, 10.2.7 oder 10.4.3 durch.

Was passiert ist

Splunks Sicherheitshinweis beschreibt eine Reihe intern identifizierter Schwachstellen in Splunk Enterprise, die unter CWE-710 zusammengefasst und der Kennung CVE-2026-76285 zugeordnet sind. Der CVE-Eintrag stuft die Gruppe mit einem CVSS-3.1-Wert von 9,8 als kritisch ein. Der Vektor zeigt, dass die Schwachstelle über das Netzwerk erreichbar ist, eine geringe Angriffskomplexität aufweist und keine Berechtigungen oder Benutzerinteraktion erfordert. Ein Angreifer, der eine betroffene Instanz erreichen kann, kann hohe Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der betroffenen Komponente verursachen.

Splunk hat im Sicherheitshinweis keine konkrete Angriffstechnik beschrieben, und der CVE-Eintrag meldet weder eine Ausnutzung in freier Wildbahn noch eine öffentliche Bekanntgabe technischer Einzelheiten. Der KEV-Katalog der CISA führt die Schwachstelle nicht. Behandeln Sie dies als Priorität für das Einspielen von Sicherheitsupdates und nicht als bestätigte aktive Bedrohung.

Wer betroffen ist

Betroffen sind Splunk Enterprise 10.4 bis vor 10.4.3, 10.2 bis vor 10.2.7, 10.0 bis vor 10.0.10 und 9.4 bis vor 9.4.15. Organisationen, die einen dieser Versionszweige einsetzen, sollten ihre Installationen identifizieren und das Upgrade planen, unabhängig davon, ob die Instanz aus dem Internet erreichbar ist, da die Schwachstelle ohne Anmeldedaten oder Benutzerinteraktion über das Netzwerk erreichbar ist.

Was jetzt zu tun ist

  1. Aktualisieren Sie betroffene Instanzen von Splunk Enterprise auf die korrigierten Builds: Splunk Enterprise 10.4.3, 10.2.7, 10.0.10 oder 9.4.15, je nach Ihrem Versionszweig.
  2. Priorisieren Sie Hosts, die aus nicht vertrauenswürdigen Netzwerken erreichbar sind, da die Schwachstelle weder Authentifizierung noch Benutzerinteraktion erfordert.
  3. Wenn Sie die Sicherheitsupdates nicht sofort einspielen können, schränken Sie den Netzwerkzugriff auf betroffene Splunk-Enterprise-Systeme ein und überwachen Sie sie genau; der Sicherheitshinweis von Splunk beschreibt keinen Workaround.

Über den Patch hinaus

Eine kritische, über das Netzwerk erreichbare Schwachstelle ohne Benutzerinteraktion macht die Erreichbarkeit zur ersten Frage: Ist eine betroffene Splunk-Enterprise-Instanz aus einem Netzwerk erreichbar, das Sie nicht kontrollieren? Mit den Virtual CISO Services (vCISO) unterstützen wir Sie dabei, ein Exposure-Management aufrechtzuerhalten, damit offene Ports und exponierte Dienste erkannt werden, bevor ein Sicherheitshinweis den Handlungsdruck auslöst. Da es sich außerdem um ein Problem im Patch-Zyklus des Anbieters handelt, verfolgt unsere Arbeit im Bereich Lieferkettenschutz & Drittparteirisiken, welche Splunk-Releases Sie einsetzen und wie schnell Korrekturen eintreffen, sodass die Lücke zwischen Offenlegung und Behebung gemessen und geschlossen wird.

Betroffene und behobene Versionen

ProduktBetroffenBehoben in
Splunk Enterprise10.4 – < 10.4.3
10.2 – < 10.2.7
10.0 – < 10.0.10
9.4 – < 9.4.15
10.4.3
10.2.7
10.0.10
9.4.15

Quellen

Quellen: der CVE-Eintrag (MITRE), NVD, CISA KEV und SSVC, ENISA EUVD, FIRST EPSS und der Hinweis des Herstellers. Werte und Daten wie von diesen Quellen veröffentlicht.

Mit KI-Unterstützung aus den obigen Quellen verfasst und vor der Veröffentlichung automatisch gegen sie geprüft.