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CVE-2026-20043 CVE-2026-20291 CVE-2026-20236 CVE-2026-20356

Snort 3 Security-Hardening-Release für mehrere Cisco-Produkte behebt kritischen Out-of-bounds-Schreibzugriff (CVE-2026-20043)

Kritisch 9.0 Hersteller: Cisco Veröffentlicht

Das Security-Hardening-Release von Cisco für Snort 3 vom Oktober 2026 behebt intern entdeckte Schwachstellen, darunter einen kritischen Out-of-bounds-Schreibzugriff (CVE-2026-20043). Betroffen sind Cisco Cyber Vision, Open Source Snort3, FTD und UTD SNORT IPS Engine. Es gibt keine Problemumgehungen; spielen Sie das Hardening-Release ein.

Was passiert ist

Das Entwicklungsteam von Cisco für Snort 3 hat eine interne Sicherheitsprüfung durchgeführt und Software-Hardening-Updates veröffentlicht, um mehrere intern entdeckte Schwachstellen zu beheben. Die kritische Schwachstelle CVE-2026-20043 ist ein Out-of-bounds-Schreibzugriff (CWE-787). Ciscos Vektor nach CVSS 3.1 lautet AV:N/AC:H/PR:N/UI:N/S:C/C:H/I:H/A:H und weist eine Bewertung von 9 auf. Ein nicht authentifizierter Angreifer könnte sie über das Netzwerk ohne Benutzerinteraktion erreichen; Cisco weist jedoch auf eine hohe Angriffskomplexität hin. Eine erfolgreiche Ausnutzung könnte Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit beeinträchtigen, bei geändertem Scope.

CVE-2026-20291 ist eine lokale Schwachstelle durch unsachgemäße Rechteverwaltung (CWE-269). Ciscos Vektor lautet AV:L/AC:L/PR:L/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H und weist eine Bewertung von 7,8 auf. Ein lokaler Angreifer mit niedrigen Berechtigungen benötigt keine Benutzerinteraktion und könnte hohe Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit erzielen.

CVE-2026-20236 (CWE-682, Bewertung 7,5) und CVE-2026-20356 (CWE-400, Bewertung 7,5) sind beide über das Netzwerk erreichbar, erfordern weder Berechtigungen noch Benutzerinteraktion. Ciscos Vektoren zeigen einen unveränderten Scope, keine Auswirkungen auf Vertraulichkeit oder Integrität und hohe Auswirkungen auf die Verfügbarkeit; ein nicht authentifizierter Angreifer könnte dadurch einen Denial-of-Service verursachen.

Cisco PSIRT sind keine öffentlichen Ankündigungen und keine böswillige Nutzung der in diesem Sicherheitshinweis beschriebenen Schwachstellen bekannt.

Wer betroffen ist

Betroffen sind folgende Produkte und Releases:

  • Cisco Cyber Vision 3.0.0, 3.0.1, 3.0.2, 3.0.3, 3.0.4, 3.1.0, 3.1.1 und 3.1.2.
  • Cisco Open Source Snort3 3.12.2.0, 3.1.2.0, 3.1.3.0, 3.1.4.0, 3.1.5.0, 3.1.6.0, 3.1.7.0 und 3.1.8.0.
  • Cisco Secure Firewall Threat Defense (FTD) Software 7.0.0, 7.0.0.1, 7.0.1, 7.0.1.1, 7.0.2, 7.0.2.1, 7.0.3, 7.2.0 und 7.2.0.1.
  • Cisco UTD SNORT IPS Engine Software 17.3.1a, 17.3.2, 17.3.3, 17.3.4, 17.3.4a, 17.4.1a, 17.5.1, 17.5.1a, 17.12.1a, 17.12.2, 17.12.3, 17.12.3a, 17.12.4, 17.13.1a, 17.14.1a und 17.15.1a.

Die betroffenen Versionsstände unterscheiden sich je nach CVE; diese Liste fasst alle zusammen. Diese Produkte sind in Pfaden für Netzwerkinspektion und Bedrohungserkennung eingebunden.

Was jetzt zu tun ist

  1. Öffnen Sie Ciscos Sicherheitshinweis und ermitteln Sie das Hardening-Release für Ihr Produkt und Ihre aktuelle Version. Cisco hat Korrekturen veröffentlicht, diese Seite enthält jedoch keine Liste korrigierter Versionen; der Sicherheitshinweis von Cisco ist die maßgebliche Zuordnung.
  2. Spielen Sie das Hardening-Release so bald wie möglich ein. Es gibt keine Problemumgehungen, mit denen sich diese Schwachstellen beheben lassen.
  3. Beschränken Sie bis zum vollständigen Einspielen der Sicherheitsupdates die Verwaltungs- und Inspektionsschnittstellen auf vertrauenswürdige Netzwerke.
  4. Priorisieren Sie Geräte, die nicht vertrauenswürdigen Datenverkehr prüfen, einschließlich Bereitstellungen von Secure Firewall Threat Defense, UTD SNORT IPS Engine, Cyber Vision und Open Source Snort3.

Über den Patch hinaus

Da die kritische Schwachstelle ohne Anmeldedaten über das Netzwerk erreichbar ist, gehört sie in das Exposure Management: Mit Virtual CISO Services (vCISO) unterstützen wir Sie dabei, festzustellen, wo auf Snort 3 basierende Inspektionsgeräte erreichbar sind, und diese zu priorisieren, bevor sie angegriffen werden. Diese Schwachstellen-Warnung zeigt außerdem, warum die Nachverfolgung der von Ihnen eingesetzten Software und der Geschwindigkeit, mit der Cisco reagiert, eine Aufgabe für Lieferkettenschutz & Drittparteirisiko ist. Spielen Sie zuerst das Update ein und stellen Sie dann sicher, dass Ihr Prozess diese Komponenten beim nächsten Mal auffinden kann.

Betroffene und behobene Versionen

ProduktBetroffenBehoben in
CVE-2026-20043, CVE-2026-20291, CVE-2026-20236, CVE-2026-20356
Cisco Cyber Vision
3.0.0
3.0.2
3.0.3
3.0.1
3.1.0
3.0.4
3.1.1
3.1.2
Noch keine behobene Version angegeben
CVE-2026-20043, CVE-2026-20291, CVE-2026-20236, CVE-2026-20356
Cisco Open Source Snort3
3.12.2.0
3.1.2.0
3.1.3.0
3.1.4.0
3.1.5.0
3.1.6.0
3.1.7.0
3.1.8.0
Noch keine behobene Version angegeben
CVE-2026-20043
Cisco Secure Firewall Threat Defense (FTD) Software
7.0.0
7.0.0.1
7.0.1
7.0.1.1
7.0.2
7.0.2.1
7.0.3
7.2.0.1
Noch keine behobene Version angegeben
CVE-2026-20043
Cisco UTD SNORT IPS Engine Software
17.3.1a
17.3.2
17.4.1a
17.5.1
17.3.3
17.5.1a
17.3.4
17.3.4a
Noch keine behobene Version angegeben
CVE-2026-20291, CVE-2026-20236, CVE-2026-20356
Cisco Secure Firewall Threat Defense (FTD) Software
7.0.0
7.0.0.1
7.0.1
7.0.1.1
7.0.2
7.2.0
7.0.2.1
7.0.3
Noch keine behobene Version angegeben
CVE-2026-20291, CVE-2026-20236, CVE-2026-20356
Cisco UTD SNORT IPS Engine Software
17.12.1a
17.12.2
17.13.1a
17.12.3
17.14.1a
17.12.4
17.12.3a
17.15.1a
Noch keine behobene Version angegeben

Quellen

Quellen: der CVE-Eintrag (MITRE), NVD, CISA KEV und SSVC, ENISA EUVD, FIRST EPSS und der Hinweis des Herstellers. Werte und Daten wie von diesen Quellen veröffentlicht.

Mit KI-Unterstützung aus den obigen Quellen verfasst und vor der Veröffentlichung automatisch gegen sie geprüft.